Eine Liebe in New York von Elisa Ellen

Eine Liebe in New York

Kurzbeschreibung von Amazon :
Das Countdown läuft! Amy, die sich selbst als graue Maus empfindet, hat nur wenige Monate Zeit bis zum Treffen ihrer ehemaligen High School Klasse. Dort will sie alle Welt damit überraschen, wie erfolgreich, schön und charismatisch sie geworden ist. Durch Biss und Disziplin scheint das Ziel zum Greifen nahe. Doch da taucht der geheimnisvolle Charles in ihrem Leben auf und lenkt sie gehörig ab. Und auf das, was dann tatsächlich bei dem Klassentreffen passiert, ist sie gänzlich unvorbereitet, auch wenn es wahrscheinlich ihr ganzes Leben verändern wird.

 

Ich mag die Romane von Elisa Ellen, weil sie sich leicht lesen lassen und dennoch einen gewissen Anspruch haben. Bei diesem Buch ist es ähnlich, allerdings fand ich es nicht ganz so gelungen wie die anderen Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe. Ich fand Charles in seiner Art irgendwie seltsam aufgesetzt; wenn ich jemanden treffen würde, der sich so benimmt, würde ich mir Gedanken machen, ob ich ihn überhaupt noch mal wiedersehen möchte…  und dass man automatisch den Spitzenjob findet, nur weil man plötzlich ins Fitnessstudio geht und ein paar Pfunde abnimmt und das Selbstvertrauen pusht, trifft wohl auch eher selten zu. Dennoch – nettes, kurzweiliges Lesevergnügen für Zwischendurch :)

Die Sturmrose von Corina Bomann

Die Sturmrose

Die Hauptfigur, Annabel Hansen, zieht mit ihrer kleinen Tochter nach Binz um dort eine gescheiterte Beziehung hinter sich zu lassen und nochmal von vorne anzufangen. Zufällig sieht sie im Hafen einen alten Kutter, die Sturmrose und verliebt sich in das Schiff. Es gibt noch einen anderen Interessenten, Christian Merten. Schließlich beschließen sie, das Schiff gemeinsam zu kaufen. An Bord des Schiffes findet Annabel einen alten Brief aus der Zeit, in der die Sturmrose einst Bürgern aus der DDR geholfen hat, in den Westen zu fliehen. Zusammen mit Kapitän Palatin, dem das Schiff einst gehörte, lüftet sie die Geheimnisse um die Sturmrose und nebenher auch ihr eigenes persönliches Familiengeheimnis, denn auch Annabel war Bürgerin der DDR und wurde als kleine Mädchen von ihrer Mutter verlassen, weil diese angeblich in den Westen floh.

Mir ist das Buch eher zufällig in die Hände gefallen, weil es eine Freundin auf die Reise als Wanderbuch geschickt hat und ich war angenehm erstaunt, wie kurzweilig es war. Man möchte es eigentlich gar nicht mehr beiseite legen und auch wenn es zuweilen ein Bisschen vorausschaubar ist, ist es trotzdem spannend bis zur letzten Seite. Man möchte unbedingt hinter das Geheimnis von Annabell kommen. Und auch hinter das der Sturmrose. Die Charaktere sind authentisch und wirken nicht aufgesetzt und man kann sich als Leser durchaus in die Protagonistin hineinversetzen. Sehr empfehlenswert.