Das Wesen der Dinge und der Liebe von Elizabeth Gilbert

Vom Wesen der Dinge und der Liebe

Inhaltsangabe: Am Ende ihres Lebens wird Alma auf ein großes Jahrhundert zurückblicken. Sie wird in die Aufbruchsphase Amerikas geboren, die Welt wird erforscht und erobert, Altes durch Neues abgelöst. Ihr umtriebiger Vater ist mit Pflanzenhandel reich geworden und der jungen Alma wird es an nichts fehlen, auch nicht an Bildung. Und so wächst sie zwischen den Pflanzen der prächtigen Gewächshäuser heran. Ihre ganze Leidenschaft gilt der Natur und während ihrer Studien, die sie ihr ganzes Leben begleiten, gelingen ihr ähnlich revolutionäre Einsichten, wie sie dann Charles Darwin der Welt vorführen wird. Doch Alma selbst bewegen Zweifel. Warum sehnt sich der Mensch nach Liebe? Was ist Liebe? Warum sind wir selbstlos und uneigennützig? Wie ihre Adoptivschwester Prudence, die schon früh sich für die Befreiung der Sklaven einsetzt. Alma wird Antworten finden, ebenso wie die Liebe. »Eine Abenteuererzählung, die große Fragen verhandelt.« Jobst-Ulrich Brandt, Focus »Die Entdeckungsreise einer ganz und gar ungewöhnlichen Frau – und eine große Liebesgeschichte.« Neues Deutschland »Ein 699 Seiten dickes Buch über eine Frau, die Pflanzen sammelt – wie fesselnd kann das schon sein? Sehr sogar, wenn es von Bestsellerautorin Elizabeth Gilbert stammt. Spannend und ungewöhnlich.« Cosmoplitan (2015-10-29)

Meine Meinung zu diesem Buch ist zweigeteilt. Elisabeth Gilbert hat ja auch „Eat, Pray, Love “ geschrieben, ein Buch, das so hoch gelobt wurde (und leider noch immer auf meinem SuB liegt). „Das Wesen der Dinge und der Liebe“ hat mich leider nicht wirklich mitgerissen. Am Anfang lies es sich gut lesen, aber zur Mitte hin wurde es irgendwie immer langweiliger. Alma erkennt erst ziemlich spät in ihrem Leben, was für sie der Sinn des Lebens ist, was wirklich wichtig ist und was nicht. Obwohl in ihrem Leben durchaus spannende Dinge passieren, dümpelt das Buch ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin und ist irgendwie deprimierend. Was mich wirklich gestört hat, war Almas Bessessenheit davon, einen Penis in den Mund zu nehmen. Ich finde, das hat nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun und ist so ein Bisschen wie negativer Beigeschmack. Man fragt sich dann doch zwangsläufig, warum eigentlich?

Für mich ist das Buch irgendwo zwischen langweilig und deprimierend angesiedelt… so richtig vom Hocker gerissen hat es mich nicht…

 

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